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Homepage erstellen lassen: Preise, Modelle und was wirklich dahintersteckt

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12. Juni 2026
Homepage erstellen lassen: Preise, Modelle und was wirklich dahintersteckt

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen? Wir erklären transparent die Preise 2026, vergleichen Festpreis, Stundensatz und Baukasten-Abo und zeigen, wie Sie ein faires Angebot erkennen.

Wenn Sie eine Homepage erstellen lassen möchten, ist die Frage nach den Preisen meist die erste – und zugleich die am schwersten zu beantwortende. Denn „die eine" Homepage gibt es nicht. Eine schlichte Landingpage für einen Handwerksbetrieb kostet etwas völlig anderes als eine mehrseitige Unternehmensseite mit Blog, Karrierebereich und Conversion-Strategie. In diesem Beitrag beantworten wir ehrlich, was eine Homepage in Deutschland 2026 kostet, welche Preismodelle es gibt und woran Sie erkennen, ob ein Angebot fair kalkuliert ist.

Wir bei Henrich Digital arbeiten ausschließlich remote im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus – das hält unsere Strukturen schlank und wirkt sich direkt auf die Preise aus. Genau diese Transparenz möchten wir Ihnen hier weitergeben.

Die kurze Antwort: Was kostet eine Homepage 2026?

Damit Sie eine erste Orientierung haben, hier die typischen Preisspannen für den deutschen Markt im Jahr 2026:

  • Einfache Landingpage (eine Seite, klarer Fokus): ca. 800–2.000 €

  • Mehrseitige Unternehmens-Homepage (5–10 Seiten, individuelles Design): ca. 2.500–6.000 €

  • Premium-Homepage (Strategie, professionelle Texte, SEO, aufwendiges Design): ca. 6.000–15.000 €

  • Homepage-Baukasten im Abo (Selfmade mit Wix, Jimdo & Co.): ca. 0–50 € pro Monat

  • Onlineshop (E-Commerce mit Zahlungsabwicklung): ab ca. 8.000 €

Diese Zahlen sind bewusst als Spannen formuliert, nicht als Festpreise – der konkrete Betrag hängt immer vom Umfang ab. Eine noch detailliertere Aufschlüsselung der einzelnen Posten finden Sie in unserem ausführlichen Preis-Ratgeber zu Webdesign. In diesem Beitrag legen wir den Schwerpunkt bewusst auf die Preismodelle und die laufenden Kosten.

Preismodelle im Vergleich: Festpreis, Stundensatz oder Baukasten-Abo

Wer eine Homepage erstellen lassen will, trifft am Markt auf drei grundsätzlich verschiedene Abrechnungsmodelle. Das richtige Modell hängt davon ab, wie klar Ihr Projekt umrissen ist und wie viel Sie selbst übernehmen möchten.

1. Festpreis-Projekt

Beim Festpreis erhalten Sie für einen klar definierten Leistungsumfang einen verbindlichen Gesamtpreis. Das ist das beliebteste Modell für klassische Unternehmens-Homepages, weil Sie von Anfang an Planungssicherheit haben. Voraussetzung ist, dass der Umfang vorab sauber abgestimmt wurde – Anzahl der Seiten, Funktionen, Designtiefe, Texte. Spätere Änderungswünsche, die über diesen Rahmen hinausgehen, werden separat berechnet.

Ein guter Festpreis ist kein Pauschalraten, sondern das Ergebnis einer ehrlichen Aufwandsschätzung. Wer ohne Rückfragen einen Preis nennt, kennt Ihr Projekt nicht.

2. Abrechnung nach Stundensatz

Bei der stundenbasierten Abrechnung zahlen Sie für die tatsächlich geleistete Arbeit. Übliche Stundensätze von Agenturen und erfahrenen Freelancern liegen 2026 bei etwa 70–150 € pro Stunde. Dieses Modell eignet sich, wenn der Umfang noch unklar ist oder sich während des Projekts verändert – etwa bei laufender Betreuung oder bei größeren, schwer planbaren Vorhaben. Der Nachteil: Sie haben weniger Kostensicherheit und brauchen Vertrauen in eine transparente Zeiterfassung.

3. Homepage-Baukasten im Abo

Baukastensysteme wie Wix, Jimdo oder Squarespace kosten je nach Tarif zwischen 0 und 50 € pro Monat. Sie bauen die Seite selbst zusammen, Hosting und Technik sind inklusive. Für den Einstieg, ein Hobbyprojekt oder einen ersten Test ist das eine günstige Option. Die Grenzen zeigen sich schnell bei individuellem Design, Performance, SEO und Skalierbarkeit – und bei der Zeit, die Sie selbst investieren müssen. Rechnet man die eigene Arbeitszeit ein, ist „kostenlos" oft teurer als gedacht.

Was den Preis bestimmt, wenn Sie eine Homepage erstellen lassen

Der Endpreis setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Je nachdem, wie viel davon individuell umgesetzt wird, bewegen Sie sich am unteren oder oberen Ende der genannten Spannen:

  • Umfang: Anzahl der Seiten und Unterseiten. Eine Landingpage ist günstiger als eine zehnseitige Firmenpräsenz.

  • Design: Ein individuell gestaltetes Design auf Basis Ihrer Marke kostet mehr als ein angepasstes Template – wirkt aber auch hochwertiger und unverwechselbar.

  • Texte: Professionelle, suchmaschinenoptimierte Texte sind ein eigener Posten. Liefern Sie Ihre Inhalte selbst, sinkt der Preis – steigt aber Ihr Aufwand.

  • SEO: Technische Grundlagen, Ladegeschwindigkeit, Struktur und Keyword-Recherche entscheiden darüber, ob Sie später überhaupt gefunden werden.

  • Technik: Content-Management-System, Responsivität, Barrierefreiheit, Datenschutz und Sicherheit.

  • Funktionen: Kontaktformulare, Buchungssysteme, Mehrsprachigkeit, CRM-Anbindung oder Shop-Funktionen treiben den Aufwand und damit den Preis.

Laufende Kosten nicht vergessen

Eine Homepage ist kein einmaliger Posten. Nach dem Launch entstehen laufende Kosten, die Sie von Anfang an einplanen sollten:

  • Domain: ca. 10–20 € pro Jahr

  • Hosting: ca. 5–30 € pro Monat, je nach Anforderungen und Besucherzahlen

  • Wartung und Updates: optional, aber empfehlenswert – Sicherheitsupdates, Backups und kleinere Anpassungen schützen Ihre Investition

  • SSL-Zertifikat: heute meist im Hosting enthalten

Diese laufenden Kosten sind überschaubar, aber real. Wer sie ignoriert, erlebt nach dem ersten Jahr eine unangenehme Überraschung. Seriöse Anbieter weisen diese Posten von Anfang an aus.

Günstig vs. professionell: Wann billig teuer wird

Es ist verlockend, eine Homepage möglichst günstig erstellen zu lassen. Doch eine Website ist ein Vertriebsinstrument, kein Kostenfaktor zum Abhaken. Eine zu günstig produzierte Seite rächt sich oft an Stellen, die Sie zunächst nicht sehen:

  • Sie lädt langsam und verliert Besucher, bevor diese überhaupt etwas lesen.

  • Sie ist technisch nicht für Google optimiert – Sie werden schlicht nicht gefunden.

  • Sie wirkt austauschbar und schwächt das Vertrauen potenzieller Kunden.

  • Sie lässt sich nicht erweitern, sodass beim nächsten Schritt ein teurer Neubau ansteht.

Eine professionell erstellte Homepage rechnet sich, weil sie Anfragen generiert. Wenn eine Seite für 4.000 € Ihnen über Jahre kontinuierlich Kunden bringt, ist sie deutlich günstiger als eine 800-€-Seite, die niemand findet. Die entscheidende Frage ist also nicht „Was kostet es?", sondern „Was bringt es mir?".

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Ein seriöses Angebot zeichnet sich nicht durch den niedrigsten Preis aus, sondern durch Klarheit. Achten Sie auf diese Merkmale:

  • Konkrete Leistungsbeschreibung: Es ist genau aufgeschlüsselt, was enthalten ist – und was nicht.

  • Transparente laufende Kosten: Domain, Hosting und Wartung werden offen benannt.

  • Rückfragen vor dem Preis: Wer Ihr Projekt versteht, fragt nach Zielen, Zielgruppe und Umfang, bevor er kalkuliert.

  • Eigentum und Übergabe: Sie sollten am Ende Zugriff auf Ihre Domain, Inhalte und idealerweise das CMS haben.

  • Realistische Versprechen: Garantierte Platz-1-Rankings bei Google sind ein Warnsignal – seriös ist niemand kann das versprechen.

Fazit

Eine Homepage erstellen zu lassen kostet 2026 je nach Anspruch zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Euro. Eine einfache Landingpage starten Sie ab etwa 800 €, eine professionelle Unternehmens-Homepage bewegt sich meist zwischen 2.500 und 6.000 €, Premium-Projekte darüber. Entscheidend ist nicht der absolute Preis, sondern das Verhältnis von Preis und Leistung: ob die Seite Ihre Ziele erreicht, gefunden wird und Anfragen bringt. Wählen Sie das Preismodell, das zu Ihrem Projekt passt – Festpreis für Planungssicherheit, Stundensatz für flexible Vorhaben, Baukasten für kleine Budgets – und planen Sie die laufenden Kosten von Anfang an ein.

Sie möchten wissen, was Ihre konkrete Homepage kosten würde? Wir kalkulieren transparent und ehrlich, ohne versteckte Posten. Unverbindliches Angebot anfordern – wir melden uns zeitnah mit einer realistischen Einschätzung für Ihr Projekt.